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FOTO · Porträt · 1:1 · mind. 1000 × 1000 px

Zuletzt unterwegs

3 Tage, 2 Hütten

29,8 km · 2.330 Hm · 26. bis 28. September

Marlene Hinterecker · Liezen, Steiermark

Ich gehe von Hütte zu Hütte und schreibe auf, wie es wirklich war.

Gehzeit, Höhenmeter, was die Nacht kostet und wo es unterwegs Wasser gibt. Jeden Sonntag ein neuer Beitrag, damit Sie vor der Tour wissen, worauf Sie sich einlassen.

  • 214Nächte auf Hütten
  • 96verschiedene Hütten
  • 132Beiträge seit 2013

Tour zum Nachgehen

Drei Tage, Strich für Strich.

  1. Tag 1 · Krumpenau zur Lärchkarhütte7,8 km · 1.020 Hm hinauf · 3 h 40 min. Ab der Bushaltestelle durch den Wald, dann in Kehren über die Alm.
  2. Tag 2 · Über die Gamsrinnscharte9,6 km · 760 Hm hinauf, 620 Hm hinab · 5 h 10 min. Bei der Scharte kurz versichert, danach zur Zwieselkarhütte am See.
  3. Tag 3 · Über den Hochbrandkogel ins Tal12,4 km · 550 Hm hinauf, 1.710 Hm hinab · 5 h 50 min. Gipfel mit 2.490 m, Abstieg über das Brandkar zum Bus.
  4. Zusammen29,8 km · 2.330 Hm · zwei Hüttennächte zu je € 34 im Lager, Halbpension € 38.

Beispieltour: Orte, Hütten und Karte sind erfunden. Gezeichnet wie mit einem Stiftplotter.

FOTO · In der Hüttenstube · 4:5 · mind. 1200 × 1500 px

Über mich

Vermessungstechnikerin unter der Woche, am Wochenende oben.

Ich heiße Marlene, bin 41 und wohne in Liezen. Beruflich zeichne ich Lagepläne, deshalb zeichne ich meine Touren auch selbst nach, bevor ich darüber schreibe. Die erste Hüttennacht hatte ich mit zwölf, auf einem Lager mit 40 Leuten und einem schnarchenden Onkel.

Auf Steigspur steht nur, was ich selbst gegangen bin. Ich bezahle jede Nacht, jede Fahrkarte und jedes Ausrüstungsstück selbst. Bekomme ich doch einmal etwas gestellt, steht das gleich im ersten Absatz.

Lieblingsjause
Brettljause mit Kren
Rucksack
32 Liter, nie mehr als 8 kg
Höchste Hütte
3.195 m, im Juli 2019
Unterwegs mit
Karte auf Papier und Handy im Flugmodus

Leseprobe

Mein Lieblingsbeitrag. Viele drucken ihn aus und stecken ihn gefaltet in die Jackentasche.

Hütten3. März 20258 Min. Lesezeit

Warum ich auf der Hütte um halb sechs aufstehe

Eine Stunde vor dem Frühstück ist die Hütte am schönsten. Über Stirnlampen, kalte Stiegen und das beste Licht des Tages.

steigspur.atSeite 1 von 3

Um halb sechs ist es im Lager noch finster. Ich ziehe die Socken im Schlafsack an, nehme Jacke und Stirnlampe und steige so leise wie möglich die Holzstiege hinunter. Die vierte Stufe knarrt auf jeder Hütte, die ich kenne.

Draußen hat es fünf Grad, an guten Tagen ist der Himmel über dem Kar schon hell. Die Wirtin heizt um diese Zeit den Ofen ein, und wer freundlich fragt, bekommt einen Kaffee, bevor das Frühstück um sieben aufgetragen wird. Diese Stunde gehört den Gämsen, dem Brunnentrog und mir.

Probieren Sie es auf Ihrer nächsten Tour. Stellen Sie den Wecker auf Vibration, legen Sie die Jacke schon am Abend griffbereit, und gehen Sie nicht weiter als bis zur ersten Bank hinter der Hütte.

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marlene@steigspur.at
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